Erlernen des gerechten Übergangs durch
solidarische Lebens- und Produktionsweisen

KAUZ - Die Werkstatt für Klima, Arbeit Und Zukunft

KAUZ, die Werkstatt für Klima, Arbeit und Zukunft, ergründet, benennt und diskutiert, warum wir auf Kosten anderer leben und arbeiten, und wie wir ein Gutes Leben für Alle erreichen können.

Worum geht es bei KAUZ?

Kernanliegen ist, die Themen Imperiale Lebensweise und Just Transition für die Erwachsenenbildung aufzubereiten, zugänglich zu machen und damit das aktive Engagement für eine Just Transition zu verbreitern. Da Lohnarbeit die derzeitige Lebensweise entscheidend prägt, richten sich die Bildungsmaterialien vorrangig an Beschäftigte, mit dem langfristigen Ziel, die erarbeiteten Formate in der gewerkschaftsinternen und öffentlichen Weiterbildungslandschaft zu verankern. Konkret richten wir uns damit an Erwachsenenbildner*innen, die die KAUZ-Materialien in ihren Kontexten anwenden können.

Wer ist KAUZ?

Die Initiative KAUZ – Werkstatt für Klima, Arbeit und Zukunft wurde von den Autor*innen der Broschüre “Von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft. Arbeiten und Wirtschaften in der Klimakrise gegründet. Nach Veröffentlichung der Broschüre entstand der Wunsch, sich gemeinsam weiter in der Bildungsarbeit zu engagieren. Mittlerweile sind sie damit nicht mehr allein: KAUZ hat vier Partnerorganisationen in Deutschland, Italien und Kroatien und wird in einem dreijährigen Projekt (September 2020 – August 2023) vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union gefördert. In Österreich hat die Initiative ihre Heimat beim Kollektiv Periskop gefunden, und lebt doch weiter vom großteils ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder.

Was macht KAUZ?

Den Kern des Projekts stellt die Erarbeitung machtkritischer Bildungsmaterialien dar, schwerpunktmäßig zur sozial-ökologischen Transformation der Arbeitswelt. Dabei entwicklen wir Workshopkonzepte, die Multiplikator*innen nutzen können, die Podcastreihe KauzPod mit Good Practice-Beispielen und Expert*innengesprächen, Erklärvideos und Social Media-Inhalte, die einen kurzen Lernmoment ermöglichen. KAUZ will Bildungsräume gestalten, die emanzipatorische Lernprozesse ermöglichen. Um das derzeitige Leben auf Kosten anderer zu überwinden, muss an tief verinnerlichten Weltbildern und gesellschaftlichen Strukturen gerüttelt werden. Transformative Bildungsarbeit soll für diesen Prozess Lern- und Reflexionsräume anbieten, um die imperiale Lebensweise zu verlernen und es zu wagen, eine andere Welt zu denken