Videos & Bilder

Die KAUZ-Videos und -Bilder erklären komplexe Themen der sozial-ökologischen Transformation auf einfache Art und Weise. Sie eignen sich ideal als Einführung für Workshops, Debatten und als Bildungsmaterial, das dazu motiviert, tiefer zu gehen und aktiv zu werden.

Warum ist es fast unmöglich, nicht auf Kosten anderer zu leben? Was sind die Folgen unseres Lebensstandards und lagern wir diese Kosten aus, z. B. auf Menschen im globalen Süden oder auf künftige Generationen? Indem wir die grundlegenden, strukturellen Bedingungen angehen, die zur Klimakrise, zur Ausbeutung der Arbeiter*innen, zum Verlust der biologischen Vielfalt, zu Kriegen um Ressourcen und zu massiven Ungleichheiten weltweit beitragen, können wir beginnen, etwas zu ändern.

Die KAUZ erklärt in diesem Video das Konzept der imperialen Lebensweise am Beispiel der Automobilität.

 

Schon hier und heute schaffen Menschen die Grundlage für ein gutes Leben für alle. Überall auf der Welt engagieren sich Menschen für ein friedliches, demokratisches, ökologisch nachhaltiges Zusammenleben frei von Ausbeutung, Gewalt und Diskriminierung. Die Prinzipien der solidarischen Lebensweise zeigen sich auf sehr unterschiedlicher Art in Projekten und Initiativen.

In diesem Video geht die KAUZ der Frage nach, wie eine solidarische Lebensweise aussehen könnte. Die solidarische Lebensweise ist das Gegenmodell zur imperialen Lebensweise.

 

Globale Pflegeketten bedeuten, dass Menschen aus Ländern mit niedrigem Einkommensniveau Pflegearbeit in Ländern mit höherem Einkommensniveau leisten. Globale Pflegeketten sind eine problematische Lösung für ein zunehmend drängendes Problem: die prekären Arbeitsbedingungen von Pflegekräften. Global Care Chains sind politisch etabliert und werden über Migrationssysteme kanalisiert. Sie stabilisieren das bestehende Pflegesystem und die Geschlechterverhältnisse und scheinen nur das Problem des Pflegemangels in wohlhabenderen Ländern zu lösen. Wie bei der Ausbeutung natürlicher Ressourcen werden auch bei der Care-Migration den peripheren Ländern lebenswichtige Ressourcen entzogen.

 

Corinna Dengler ist eine feministische Ökonomin und Degrowth-Aktivistin mit Sitz in Wien. Sie erklärt, dass wir uns, wenn wir über die Wirtschaft sprechen, gewöhnlich auf die monetarisierte Wirtschaft beziehen, sozusagen die sichtbare Spitze des Eisbergs. Sie ist sichtbar, weil sie im BIP gezählt wird. Was wir jedoch nicht sehen, ist der Unterwasserteil des Eisbergs – ein wesentlich größerer Teil, ohne den wir nicht existieren könnten. Der Unterwasserteil der Wirtschaft, ich nenne ihn „die nicht monetarisierte Wirtschaft der sozial-ökologischen Versorgung“, besteht aus unbezahlter Sorgearbeit und Natur. Beide bilden das unsichtbare Fundament unserer Volkswirtschaften und Gesellschaften. Unser derzeitiges Wirtschaftssystem, ein kapitalistisches Wachstumsparadigma, misst jedoch nur dem Wert bei, was im BIP gezählt – oder zählbar – ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Pflege- und die Klimakrise zusammen zu denken. Es gibt strukturelle Ähnlichkeiten zwischen der Abwertung der weiblich kodierten Care-Arbeit und der Zerstörung der Natur, die zur Klimakrise führt.

 

Ana Marija Sikirić Simčić, Assistenzprofessorin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Rijeka, stellt das Konzept des Gender-Responsive Budgeting, seine Beispiele, Voraussetzungen und Forschung in Kroatien vor.

 

Dieses Video ist eine Gemeinschaftsproduktion von KAUZ – Labor für Klimaarbeit und Zukunft und Stay Grounded. Es zeigt, warum wir den Flugverkehr reduzieren müssen, erklärt, was eine Just Transition bedeutet und gibt positive Beispiele für eine solche Just Transition. Weitere Informationen und das Diskussionspapier zum Degrowth of Aviation finden Sie auf der Website von Stay Grounded!

 

Ländliche Peripheriegebiete leiden oft unter der Abwanderung von Menschen und Kapital in die Zentren. Als Antwort darauf ist im Obervinschgau (Italien / Südtirol, an der Grenze zur Schweiz und Österreich) eine soziale Bewegung entstanden. Seit etwa 10 Jahren engagieren sich verschiedene Akteure gemeinsam für solidarische und nachhaltige Lebens- und Produktionsweisen. Armin Bernhard berichtet von ihren Erfahrungen, Kämpfen, Visionen, kreativen Taktiken und Strategien. Er was u.a. Präsident der Bürgergenossenschaft Obervinschgau und ist tragischerweise am 8.1.2023 viel zu jung verstorben.

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